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Rüdiger Maul - Adura



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Rüdiger Maul - Adura

Nach mehreren Tagen und Nächten im Dunkel einer Höhle, freundet sich ein Initiand im Idealfall mit seinem Schatten an und hört das „Echo of Knowledge“. Dieses geleitet ihn sicher heraus aus dem Dunkel, woraufhin er den Pfad zu seinem „Tribe“ nden muss. Durch den Bestandenen Initiationsritus, ist er nun Teil dessen und stimmt mit tiefer Dankbarkeit ein gemeinsames Lied „Modube“ (Yoruba = Danke) an. Weitere Reisen im Innen wie im Aussen stehen an. Das Rad von Geburt und Wiedergeburt wird einst durch die eigenen Kinder weitergegeben. Der Planet, die Stätte des eigenen Wirkens dreht sich im Klang der Sphären. Ein sich wiederholender Rhythmus verdeutlicht die Spirale einer vorgeschriebenen, aber wandelbaren Reise: ADURA...

1. Echo of Knowledge“ stellt den immer wiederkehrenden Versuch dar, sich mit dem eigenen Schatten anzufreunden. „Mit grosser Gelassenheit“, wie die Buddhisten sagen, muss nach einem Ritual, der Initiand den Weg aus dem Dunkel des eigenen Inneren, wieder nach Aussen finden.

In Echo of Knowledege, spiele ich sogenannte Echosounds mit den Fingern auf einer Rahmentrommel, ohne weitere tontechnische Effekte. Einzig, um die Illusion des Spielens in einer Höhle zu vervollständigen, habe ich Wassertropfen und Gongs aus der Geräuschkiste meines Aufnahmeprogrammes hinzugefügt.

2Tribe“, ist die Verbindung zu 3. „Modube“. Während in „Tribe“ ein alter Su rhythmus namens „Waahd al Mathusta“ den Initianden auf den Weg begleitet, trägt der Rhythmus „Ijexa“, durch den Titel „Modube“. Ein brasilianischer Musiker, Nachkomme der Yorubas, erklärte mir einst, dass Afoxe/ Ijexa -Energie machen- bedeutet und sich auf den einstigen „Weg der Yorubas“ bezieht. Das westafrikanische Volk der Yoruba, ursprünglich in Ägypten beheimatet, gelangte durch eine Völkerwanderung vor ca. 5000 Jahren an die Elfenbeinküste, dem heutigen Nigeria in Westafrika.

Bezugnehmend auf die einstige Völkerwanderung und des Zitats „der Weg der Yoruba“, nimmt dieser Rhythmus bildlich Gestalt in meinem Kopf an: Ein Nomadenstamm, oder ein Treck mehrerer Familien nimmt einen langen und gefährlichen weg auf sich. Indem sie Lieder singen und bestimmte Rhythmen trommeln, tanken sie Energie, machen sich Mut und stärken ihr Gemeinschaftsgefühl.

Besagter Rhythmus wird in Ägypten „Karachi“ genannt. Existiert aber im gesamten arabischen Raum bis Indien und besitzt immer diesen unverkennbaren drive:... TAK - - KA TAK – DUM - / TAK - - KA TAK – DUM - Zum Einsatz kamen bei Tribe und Modube: Rahmentrommeln unterschiedlicher Grösse, ein Bendir, mehrere Congas, Shaker, Pandeiro und Glocke.

Hierbei möchte ich ein grosses Dankeschön an Stephen McArthur und dem Team von Multicultural Media/ Lyrichord anfügen. Diese haben mir freundlicher Weise gestattet, den Track „Wurukaduwai“, einer leider nicht weiter benannten Musikgruppe aus Nigeria, zu verwenden. Zu dessen Platte habe ich lange Jahre, als Anfänger auf meinen Congas geübt. Nun darf mir dieses Stück Musikgeschichte als Basis dafür dienen, das Gefühl eines Festes bzw. einer Wanderschaft durch Afrika mit viel Percussion nachzubilden.

Diese famose Aufnahme gibt es immer noch zu kaufen: „African Rhythms and Instruments“ (Lyrichord 1969!!!!), „Wurukaduwai“ u.a. Jens Rabenseifner, Instrumentenbauer und Importeur von Spacedrums - auch Hand Pan`s genannt, wer so nett und hat mir mal vorübergehend eine Spacedrum geschickt. Seither möchte ich sie nicht mehr missen und Spiele traumverloren die

4. „Spacedrum“ in 7/8,....
Von Afrika über die Spacedrum zu den Sphärenklängen: Die Vorstellung, dass bei der Bewegung von Himmelskörpern Klänge entstehen, gibt es seit der Antike. Im späten Mittelalter beschäftigte sich Johannes Kepler damit, die Bahngeschwindigkeiten der Planeten, musikalischen Intervallen zuzuordnen. Dem Musikwissenschaftler Hans Cousto gelang es dann sehr anschaulich in den 1970er Jahren, den Lauf der Planeten in den Bereich hörbarer Töne abzubilden. Die hierfür verwendete Formel ist unter dem Begriff Kosmische Oktave bekannt geworden. „Earth`s Rotation“ & „Lunation“ sind entstanden, als ich mich mit dem Thema Sphärenklänge und Planetentöne beschäftigt habe - sehr spannende Sache!

In beiden Kompositionen habe ich mich an die, in Cousto`s Büchern enthaltenen Formeln gehalten und mir selber auferlegt, nur Töne der jeweiligen Obertonreihe zu verwenden.

5. „Earth`s Rotation“ folgt der Berechnung für Sonnentag. Ausgangspunkt sind kleine Melodien in „G“ wobei alle Soundmodule (Synthies, Chöre etc.) die Grundstimmung 435 Hertz haben, also etwas tiefer als die gebräuchliche 440 Hertz Stimmung. Tempo ist 91 Bpm, wie ein gemütlicher Spaziergang an einem sonnigenTag. Unterschiedliche Percussioninstrumente wie Shaker, Rahmentrommeln und Congas, unterstützen den dynamisierenden Charakter des Gefühls: „Die Erde dreht sich um die Sonne, alles ist gut!“

6. „Lunation“ ist mein Lieblingsstück geworden. Eine tiefe Trommel (Davul) aus der Werkstatt von Norbert Eckermann trägt, schamanisch gespielt, im Herzschlagrhythmus den „Siderischen“ Mond bei 106,6 Bpm. Kleine Melodien in „Ais“ bilden das meditative Fundament für einen Chor der langsam aber sicher das Mantra OM AH HUM rezitiert. Dies alles in einer Stimmung von 429 Hertz. Anm.: Siderischer Monat - die Dauer eines Umlaufs des Mondes um die Erde ca. 28 Tage; Mantra: Zu meist in Meditationen eingesetztes rezitieren von Silben, Tönen oder Wörtern, welchen eine gewisse Heilwirkung zugeschrieben wird.

ADURA bedeutet in der Sprache der Yoruba Gebet. Für mich sind Gebete Zwiegespräche mit dem höheren Selbst und dienen wie eine Meditation dazu, in sich zu blicken und zu danken. Da Gebete, Meditationen und eine Reise nach Afrika, gewisse Schlüsselmomente in mein Leben brachten, habe ich das Yorubawort ADURA als Titel für diese CD gewählt und sage damit – MODUBE, Danke!


 

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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 07. September 2017 im Shop aufgenommen.



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XV - BEST OF

die neue Best Of CD



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